NBA-Champion-Besieger: Alba Berlin schlägt San Antonio Spurs mit unglaublichem Buzzerbeater!

Ein für die Klubgeschichte von Alba Berlin und den deutschen Basketball historischer Sieg

Alba Berlin hat die große Überraschung geschafft und den San Antonio Spurs – dem amtierenden NBA-Champion – den Start in die Vorbereitung auf die Titelverteidigung vermasselt. Der deutsche Basketball-Pokalsieger schlug die beste Klub-Mannschaft der Welt nach einem tollen Kampf und unglaublichen Finish durch einen Buzzerbeater mit 94:93 (47:54). 

Video: Die unfassbaren letzten Sekunden in der Begegnung Alba Berlin gegen die San Antonio Spurs am 8. Oktober 2014 (Zum Abspielen des Videos auf das Bild klicken!)

Jamel McLean sorgte mit einem unfassbaren „Buzzerbeater“ für den Erfolg der Berliner Gastgeber gegen den fünfmaligen NBA-Champion. Vor den Augen von Pop-Star Lady Gaga und 14.500 Besuchern in der ausverkauften O2-World waren Tony Parker (28 Punkte), Tim Duncan (14) und Kawhi Leonard (12) die besten Werfer bei den San Antonio Spurs aus Texas. Auf Seiten der Berliner sorgten Matchwinner McLean (18), Clifford Hammonds (15) und Alex Renfroe (15) für die meisten Punkte.

 

Basketball-Saison 2014/2015 mit dem Champions Cup-Match Alba Berlin vs. FC Bayern München eröffnet

Die Basketballer von Alba Berlin starteten am 27. September 2014 mit dem Champions Cup, dem Spiel des BBL Meisters gegen den Pokalgewinner in die neue, die 25. Saison. 
Nach einem in der ersten Halbzeit schwachen Spiel der Bayern – Alba schaffte es, das Team von Bayern-Coach Pesic sage und schreibe bei nur 25 Punkten zu halten – siegte Alba gegen den FC Bayern mit 76:68 und sicherte sich damit in der Jubiläums-Saison den ersten Titel. Besonders Albas Neuzugang McLean machte mit 15 Zählern und einigen sehenswerten Aktionen auf sich aufmerksam. Auch ein weiterer Neuzugang – Niels Giffey – setzte einige deutliche Akzente im Spiel und lässt für den weiteren Verlauf der Saison hoffen.

Zum Spielverlauf schreibt die Webseite von Alba Berlin: 

„Nach leichten Anlaufschwierigkeiten kamen die Albatrosse sehr gut in Schwung und erspielten eine erste Führung. Jamel McLean dominierte unter den Körben und auch in allen anderen Belangen waren die Berliner überlegen. Mit ihrem Powerplay gingen die Hauptstädter im zweiten Viertel mit bis zu 24 Punkten in Führung und lagen am Ende der Halbzeit 45:25 vorn. ALBA hatte deutlich mehr Rhythmus und Intensität gezeigt als die neben sich stehenden Gäste. Nach dem Halbzeit-Pfiff legte sich Bayern-Coach Pesic sogar noch derart mit den Schiedsrichtern an, dass er mit zwei technischen Fouls die Halle verlassen musste.
Ohne Cheftrainer kamen die Bayern trotzdem treffsicherer aus der Kabine – in der ersten Hälfte hatten sie nicht einen Dreier getroffen – und machten das Spiel wieder enger. ALBA unterliefen im dritten Viertel zahlreiche Fehler, aber es wurde dafür mit viel Kampf dagegen gehalten. Das Spiel wurde immer ruppiger und auch die Bayern machten klar, dass sie im Champions Cup nichts verschenken wollten. Aber ALBA verteidigte seinen Vorsprung und hätte das Spiel mit einer besseren Freiwurfquote (18/33 55%) noch deutlicher gewinnen können. Das Reboundverhältnis war am Ende zwar ausgeglichen (40:41), doch die Albatrosse hatten aus dem Spiel klar besser als die Gäste getroffen (46% Quote, Bayern 29%)- Das war auch der guten Berliner-Defense zuzuschreiben, die vor allem in Hälfte eins festen Beton angerührt hatte.“

Einige Bilder vom Spiel (© S. Westphal):

Albas Headcoach Gordon Herbert durch Sasa Obradovic ersetzt

Sasa Obradovic

Sasa Obradovic

Anfang Juni, kurz nach dem frühzeitigen Ausscheiden der Albatrosse in der ersten Runde der Playoffs, war in der Presse zu lesen, dass Alba sich von Headcoach Gordon Herbert getrennt hätte und Sasa Obradovic als neuen Cheftrainer gewinnen konnte.
Mich hat diese Meldung nicht wirklich erfreut und so habe ich mich entschlossen, auf  Albas Webseite mit dieser Meldung folgenden Kommentar zu hinterlassen:

Nichts gegen Sasa Obradovic. In Köln hat er einen guten Job gemacht und wird das sicher auch bei Alba tun. Aber kann mir jemand mal die Philosophie von Alba erklären? An Pavicevic hat Alba jahrelang festgehalten, obwohl zu sehen war, wie er dem Team die Luft nahm, die Spieler wie Marionetten an seinen Fäden führte. Die Chemie, so hatte man von außen den Eindruck, zwischen Coach und Spielern stimmte nicht eine Minute. Trotzdem führte er das Team über 3 Jahre mit dem Segen der Vereinsführung. Mit Gordon Herbert konnte Alba einen Coach verpflichten, der das durch das „Wirken“ von Pavicevic zerrüttete Team wieder hätte formen können, wozu ihm jedoch überhaupt keine Zeit und kein Vertrauen eingeräumt wurde. Schon nach einer Saison wird er aus dem Team gefeuert. Eine Schande ist das.
Ich beobachte Alba seit mittlerweile 10 Jahren und gehe fast zu jedem Heimspiel. Die Spielfreude hat das Alba-Team mit dem Ausscheiden von Coach Rödl verloren. Die Trainerwechsel und die hohe Fluktuation von Alba-Spielern hat aus dem Team maximal ein Häufchen Aufrechter, aber keine Mannschaft gemacht. 
Alba fehlt einfach die Kontinuität, der lange Atem, der sorgsame Aufbau eines Spielerstamms, der dann auch bei Alba bleibt. Die Entscheidungen der Vereinsführung in Bezug auf die Coaches sind schwer zu verstehen, scheinbar geht es nur noch um schnellen Erfolg. Ist die O2-Arena so teuer, dass man auf Teufel komm raus Geld verdienen muss? Dann bitte wieder zurück in die Max-Schmeling-Halle!
Identität als Alba-Team-Mitglied, Stolz und tiefe Verbundenheit mit dem Hauptstadt-Club sind Tugenden, die man bei Alba in den letzten Jahren vergeblich sucht. Daher will es auch mit einem Titel nicht mehr klappen. Die Moral des Teams – so war bei vielen Spielen in den letzten beiden Jahren zu sehen – ist an einem Tiefpunkt. Die beiden diesjährigen Finalisten der Playoffs machen es vor: Spieler und Trainer müssen langfristig an den Verein gebunden werden. Das ewige Rein-aus-den-Kartoffeln-raus-aus-den-Kartoffeln bei Alba rächt sich schon seit einiger Zeit. Gordon Herbert, ein ausgezeichneter Coach, hat dieses Häuflein Spieler nicht gleich in einer Saison zum Titel geführt, also wird er einfach „entsorgt“. Nun soll es also Sasa Obradovic in den kommenden zwei Jahren richten. Ich fürchte auch er wird danach „entsorgt“. Das geht so lange, bis jemand im Alba-Management begreift, dass man zu Spielern und Coaches auch dann halten muss, wenn es mal nicht so läuft. Nur Kontinuität, der Aufbau eines Kernteams, das Alba über längere Zeit erhalten bleibt und eine bestimmte Spielkultur und -charakter erkennen lässt und das vorbehaltlose Vertrauen in das Team wird dafür sorgen können, dass Alba wieder das erreicht, was ein Hendrik Rödl als Albatros einmal perfekt verkörperte: den unbedingten Willen zum sich-Schinden, zum Siegen und den Stolz, ein Albatros zu sein. Kommen wir dahin zurück, dann stellen sich auch die Erfolge ein.

Playoff-Match No. 4 der Albatrosse gegen die Mannschaft von s.Oliver Würzburg (15.5.2012): Das war’s dann…

Es fing ja alles ganz gut an für die Albatrosse in Würzburg: eine gute geordnete Defense, ein engagierte und erfolgreiche Offense und eine Körpersprache, die dokumentierte, dass Alba ein fünftes und entscheidendes Spiel erzwingen wollte. So führten die Berliner nach dem ersten Viertel mit zwölf Punkten. Im zweiten Viertel lief es zwar streckenweise ziemlich holprig für die Albatrosse, aber sie konnten immer noch elf Punkte mehr als die Würzburger mit in die Kabine nehmen. Nach der Pause brach Alba komplett ein und brachte ungefähr die Hälfte des Viertels nicht einen einzigen Punkt zustande. Überflüssig zu sagen, dass die Würzburger diese Schwächephase gnadenlos nutzten und erst mit den Albatrossen gleich zogen und mit der Sirene zum Viertelende sogar mit zwei Punkten vorn lagen.
Auch im Schlussviertel setzten die Albatrosse Dreier haufenweise daneben, die Angriffe verliefen zeigten keinerlei Spielfreude und gerieten zu statischen Vorstellungen, von der Anzahl der Ballverluste gar nicht zu reden.
Was soll man da lange reden? Wie auch in den letzten Jahren zeigte das Team von Alba in den Playoffs Nerven und konnte bei Weitem nicht an die Leistungen der Saison anknüpfen. So ist es nur folgerichtig, wenn auch bitter, dass die Berliner bereits im Viertelfinale der Playoffs 2012 ausscheiden. Raus. Aus die Maus.
Bleibt für die kommende Saison nur zu hoffen, dass uns Coach Gordon Herbert erhalten bleibt und nicht zum Sündenbock abgestempelt  wird und gehen muss. Und: gern hätte ich ein Kernteam, das in Berlin bleibt. Wie sonst soll man je Spielkultur in dieser Mannschaft entwickeln, wenn jedes Jahr fast das gesamte Team ausgetauscht wird? Dass das kein probates Mittel ist, haben die vergangenen Jahre mehr als deutlich für Alba gezeigt. Andere Mannschaften machen es vor. Fast alle erfolgreichen Teams in der BBL spielen so oder im Kern schon so seit Jahren zusammen. Indes: der Eine oder Andere sollte sich doch lieber ein anderes Team als Alba suchen. Vor allen Dingen fällt mir da ein Spieler ein, der nicht viel mehr kann, also groß und schwer zu sein. Spielverständnis? Fehlanzeige. Ballhandling? Gut, wenn der Ball mal nicht zwischendurch verloren geht. Defensivverhalten? Was bitte? Unverständlich, dass allein diese Qualitäten in der vergangenen Saison ausreichten, um ihn knapp die Hälfte der Zeit auf das Spielfeld zu lassen.

Bowling-Abend mit dem ALBA-Team für Partner und Sponsoren in der Premiumrunde (23.4.12)

Zur jährlichen Premiumrunde waren alle Partner und Sponsoren von Alba Berlin am Abend des 23.4.12 zu einem Bowling-Abend mit dem Alba-Team im Bowlingcenter am Kurfürstendamm eingeladen. In den bunt gemischten Teams, in denen auch Bettina und ich dank der Einladung eines Freundes dabei sein durften, landete vor allem Heiko Schaffartzik den ein oder anderen „Strike“.
Ich war ziemlich aufgeregt, den „Jungs“ von Alba so nahe sein zu können, so dass ich am Anfang nicht einmal auch nur ein halbwegs vernünftiges Foto hinbekam. Streckenweise fühlte ich mich wie ein „Groupie“.
Später, nachdem wir uns bei Speisen und Getränken ein wenig gestärkt hatten, und wir auf einer der 26 Bowlingbahnen eingeteilt wurden, erlangte ich langsam die Fassung wieder und dann klappte es auch mit dem Fotografieren. Auf jeder Bahn spielte ein Alba-Basketballer und/oder eine Cheerleaderin mit den Gästen. Tina und ich bowlten mit Kyle Weaver und der charmanten Cheerleaderin Romy. Auf der Nebenbahn spielten u.a. Sven Schulze und der Physiotherapeut der Albatrosse, Philipp Wohllaib.
Im ersten Spiel wurde ich zweiter hinter Kyle, im zweiten konnte ich sogar gewinnen.
Zwischendurch schoss ich immer wieder ein paar Fotos, wir hatten ein anregendes Gespräch mit der Cheerleaderin Romy und sogar Marco Baldi nahm sich einige Zeit und sprach mit uns über die Albatrosse und unter anderem darüber, wie es wohl mit den Fernsehübertragungen der Spiele der BBL in Zukunft weitergehen wird. Außerdem lernten wir auch die Frau von Coach Gordon Herbert kennen, eine sehr aparte, gut aussehende Frau.
Bettina und ich hatten wirklich riesigen Spass und wir werden diesen aufregenden Abend mit unseren Albatrossen so schnell nicht vergessen.

Hier klicken, um zur Bilder-Galerie auf der Webseite von Alba Berlin zu gelangen.

Playoff-Match No. 3 der Albatrosse gegen die Mannschaft von s.Oliver Würzburg (12.5.2012)

Nachdem das Team von Alba Berlin das 2. Playoffspiel in Würzburg verloren und Würzburg damit die Serie ausgeglichen hatte (1:1), sollte heute ein Sieg für Alba her, um eine Vorentscheidung zu erzwingen. Leider ging Alba recht unkonzentriert ins erste Viertel und so lag man schon nach etwa zwei Dritteln des ersten Viertels mit 11:22 zurück. Alba konnte sich dann noch auf 16:22 heran kämpfen. Im zweiten Viertel lief es besser und Alba hatte einen Lauf, der dazu führte, dass unser Team mit einem knappen Vorsprung in die Kabine gehen konnte (45:43). Nach gutem Beginn des dritten Viertels konnte Alba vor der Viertelsirene nicht verhindern, dass Würzburg auf 67:60 davonzog. Da Alba sich im letzten Viertel nicht steigern konnte, gewannen die Würzburger folgerichtig mit 91:84.
Da Alba nun mit 1:2 in der Best-of-five-Serie zurückliegt, heißt es am Dienstag (15.5.) in Würzburg: „Do or die“. Sport 1 überträgt ab 19.10 Uhr ein Spiel der Beko BBL, welches, steht allerdings noch nicht fest.

Playoff-Auftakt der Albatrosse gegen die Mannschaft von s.Oliver Würzburg (6.5.2012)

Sonntag, 6. Mai 2012: Die „fünfte Jahreszeit“ in der BBL, der deutschen Basketball-Liga, bricht nun auch für die Mannschaft von Alba Berlin an, nachdem bereits drei Tage zuvor die Mannschaft der Telekom Baskets Bonn im Auftaktstspiel der diesjährigen Playoffs den heißesten Meisterschaftsanwärter – die Brose Baskets Bamberg – sensationell geschlagen hat.
Die Gegner der Albatrosse in der ersten Finalrunde heißen s.Oliver Würzburg und sind ein in dieser Saison gefürchteter Gegner in der BBL. Die bissige, giftige Defense des Würzburger Teams hat vielen Mannschaft in den zurückliegenden Hauptrundenspielen ein ums andere Mal Kopfschmerzen bereitet.
Nach spannendem, leidenschaftlichem und stets knappem Spiel erkämpfen die Albatrosse ihren ersten Viertelfinalsieg mit 75:67.
Spiel 2 findet am Mittwoch, 9.5.12, auswärts in Würzburg statt.