Wie kann man Filme aus der ZDF-Mediathek direkt herunterladen?

terra-xEben sehe ich zufällig auf ZDFneo, dass gerade eine Sendung aus der Serie „TerraX“ mit dem Titel „Der Kampf um den heißen Draht“ gesendet wird. Da es u.a. um die Verlegung von Internet-Seekabeln geht, interessiert mich das sehr für den Unterricht.
Leider läuft die Sendung schon eine Weile, eine Wiederholung konnte ich im Internet nicht ausfindig machen. Was also tun, um in den Besitz des Filmchens zu kommen?
Es gibt verschiedene Möglichkeiten:

  1. Nicht kostenlos, aber dafür recht zuverlässig: ein Online-Mitschnittservice wie OnlineTV-Recorder. Habe ich schon desöfteren genutzt und nach Einrichtung eines Premium-Accounts (man muss dafür ein gewisses Guthaben einzahlen) kann man ab dem Tag der Einrichtung des Accounts Sendungen – ich würde behaupten- fast aller deutschsprachigen TV-Sender mitschneiden lassen.
    Diese lassen sich dann im -mp4 oder .mp-Format aufzeichnen, manchmal sogar in HD-Qualität, und dann herunterladen. Nachteil: das mit dem Zeitfenster, früher hätte man gesagt:  VPS-Signal, klappt nicht immer ganz zuverlässig. So habe ich dann schon manchmal eine nicht ganz vollständige Sendung als Mitschnitt erwischt.
  2. Archive, wie zum Beispiel die sehr gut sortierte Seite Dokujunkies. Hier findet man fast alles, für besagte TerraX-Sendung hatte ich jedoch kein Glück. Nachteil: die Mitschnitte lagern machmal auf Servern, an denen man sich gegen Entgelt anmelden muss. Man muss ganz schön suchen, und manchmal führt das nicht zum Erfolg, um einen Server mit der gewünschten Sendung zu finden, von dem man auf einem kostenlosen, wenn auch geschwindigkeitsgedrosselten Account die gewünschte Sendung herunterladen kann.
  3. Die ZDF-Mediathek: eigentlich mein Lieblingsangebot, wenn man viel öffentlich-rechtliches Fernsehen, insbesondere deren Doku-Kanäle schaut. Früher gab es ein geniales Programm (Mediathek), mit dessen Hilfe man die Filme, die nur als Stream in der Mediathek verfügbar sind, auch herunterladen zu können. Leider funktioniert das Programms schon seit einiger Zeit nicht mehr, weshalb ich immer mal wieder recherchiert habe, wie man der Filme aus der Mediathek vielleicht doch wieder als offline-Version habhaft werden kann. Bislang kein Erfolg. Angeregt durch die o.g. TerraX-Sendung habe ich mich noch einmal im Netz belesen und siehe da: ich fand einen Artikel in der PC-Welt zu diesem Thema und probierte den dort dargelegten Weg aus. Mit Erfolg! Wer wissen will, wie es sehr leicht funktioniert, sich einen Film aus der Mediathek zu holen, der lese bitte hier bitte genau nach.
    Kurzfassung: 1. Gewünschten Beitrag in der „Flash-losen“-Version der Webseite aufsuchen (http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/startseite?flash=off), 2. nach Fund des Beitrages an die Adresse des Beitrages „&ipad=true“ anhängen, 3. auf der so aufgerufenen Webseite mit der rechten Maustaste auf den Button „Abspielen“ klicken und dann auf „Verknüpfte Datei laden unter“ (Safari) oder ähnlich lautende Menüeinträge anderer Browser klicken und lokal als Video im Format .mp4 speichern.
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  4. Neuste Variante: Patrick Deden wies mich darauf hin, dass er ein leicht zu bedienendes Tool zum Herunterladen von Videos aus dem Angebot der ARD- und ZDF-Mediathek gelauncht hat. Es ist zu finden unter: http://download-mediathek.de
    Ich hab’s ausprobiert. Es funktioniert wunderbar. Vielen Dank für das Tool und den Hinweis darauf, Patrick!
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Nachtrag zur ARD-Mediathek:

Das Ganze funktioniert auch in der ARD-Mediathek, ich habe es eben ausprobiert.
Einfach an den Link „&ipad=true“ anhängen. Die Website bietet nun unter dem Link „Abspielen“ eine MP4-Datei an, die durch Klick auf die rechte Maustaste und „Ziel speichern unter“ (Firefox) lokal auf den Rechner heruntergelalden werden kann.

Nachtrag zur Arte+7-Mediathek: 

Auch aus der Arte+7-Mediathek kann man mit Hilfe eine Webtools, das unter http://floriancrouzat.net/arte/ zu finden ist, Inhalte herunterladen. Man sucht dazu in der Arte-Mediathek den gewünschten Inhalt und kopiert dann die Webadresse in das o.g. Webtool. Dort erhält man dann nach kurzer Wartezeit direkte Links auf .mp4-Dateien, die heruntergeladen werden können, sogar in unterschiedlichen Qualitätsstufen (normal, für Smartphones, DVD- oder sogar BluRay-Qualität).
Bsp.:
Die Sendung „Die Auschwitz-Ärzte des Todes“ auf http://www.arte.tv/guide/de/047372-000/die-auschwitz-arzte-des-todes?autoplay=1. Den Link kopieren und dann erhält man nach Eingabe der Adresse in das Webtool diese Ergebnisse:

arte

Auch hier lässt sich dann wieder mit Rechtsklick auf den jeweiligen Link und Auswahl von „Verknüpfte Datei laden unter“ (Safari) oder ähnlich lautendem Menüeintrag anderer Browser  das Video lokal speichern.

Windows 8 erschienen – Installation und erste Eindrücke und Erfahrungen

Kauf, Systemvoraussetzungen und Installation
Am 26. Oktober erschien die neue Version von Windows, die die Nummer 8 trägt. Obwohl ich nicht zur Schar der wirklich auf das neue Betriebssystem Wartenden gehörte – ich bin bekennender Mac-User seit Jahren – arbeite ich doch jeden Tag mit Windows in der Schule, im Unterricht und als Systemadministrator. Eher zufällig las ich am Freitag (26.10.12) im Netz, dass Windows 8 nun verfügbar sei.  Vor allen Dingen der zeitlich limitierten Offerte wegen – Windows 8 Pro als Upgrade von Windows XP, Vista und Windows 7 kostet bis Ende Januar 2013 als Downloadversion nur 29,90 EUR (man kann nach der Installation die gekaufte Version auch auf DVD brennen, da der Download in Form einer Image-Datei im Format .iso erfolgt) – kaufte ich die neue Windows-Version und natürlich, weil ich als Lehrer im Fach Datenverarbeitung ein bisschen up-to-date sein möchte.
Startbildschirm Windows 8 - hier wird gekachelt

Startbildschirm Windows 8 – hier wird gekachelt

Der Gedanke, so billig an eine legale Windows-Pro-Version zu kommen, ist natürlich ein ver-lockender.
Das Ergebnis ist bislang für mich ein wenig zwiespältig: zum Einen laufen manche Programme nicht mehr (bei mir etwa 5-10%), zum anderen ist Einiges, so wie der Kachelbildschirm, mehr als gewöhnungsbedürftig. Ich möchte mit diesem Artikel kurz über meine Erfahrungen bei der Installation und der Arbeit mit Windows 8 nach zwei Tagen berichten.

 

Bevor es losgehen kann
Wenn man sich für den Kauf entscheidet, sollte man vorher unbedingt ein Komplettback-up durchführen, wenigstens jedoch Eigene Dateien und Einstellungen sichern. Der Grund ist simpel: ein Rollback auf Windows 7 ist nicht möglich. Sollte man Windows 8 nicht mögen oder aus einem anderen Grunde die vorhergehende Windows-Version wieder in Betrieb nehmen wollen, muss man seinen PC komplett neu aufsetzen.

Was ein Komplettbackup eines laufenden Windows betrifft – leider ist es nicht so einfach wie auf einem Mac mit dem Programm Time Machine – so habe ich persönlich mit Acronis True Image sehr gute Erfahrungen gemacht. Das Programm läuft zuverlässig und stabil, es funktioniert bei laufendem Windows – vor Jahres las ich mal, dass das eigentlich gar nicht möglich sei, weil der Kernel von Windows sich im laufenden Betrieb allen

Oberfläche Acronis True Image 2013

Oberfläche Acronis True Image 2013

Sicherungsversuchen standhaft widersetzen würde. Es lassen sich alle möglichen Arten von Backups machen. Acronis liefert darüber hinaus eine Reihe sinn- und wertvoller Tools rund um das Thema Datensicherung.
Nach vielfachem Test kann ich sagen, dass Acronis zuverlässig den gesicherten Zustand eines PC wiederherstellt. Sollte man sich Acronis zulegen, so empfehle ich die aktuelle Version Acronis True Image 2013. Die Version 2012 ist zwar billiger, läuft dann aber anschließend nicht auf dem neuen Windows, weil es erst ab Version 2013 Windows-8-kompatibel ist. Die Version kostet als Einzelplatzversion 49,95 EUR (Download mit kostenlosem Sicherungsdatenträger), als Update 29,95 EUR.

Windows 8 kaufen

Windows 8 kaufen

Hat man nun eine Datensicherung und sich zum Kauf von Windows 8 entschieden, so kann man den Kaufvorgang hier bewerkstelligen.
Zunächst wird ein Programm namens „Win-dows8-Upgrade Assistant“ heruntergeladen. Nach dem Start überprüft dieses, ob die Hardwarevoraussetzungen für die Installation von Windows 8 erfüllt sind.

Die Hardwarevoraussetzungen sind bei Microsoft wie folgt angegeben:

  • Prozessor: 1 Gigahertz (GHz) oder schneller mit Unterstützung für PAE, NX und SSE2
  • RAM: 1 Gigabyte (GB) (32-Bit) oder 2 GB (64-Bit)
  • Festplattenspeicher: 16 GB (32-Bit) oder 20 GB (64-Bit)
  • Grafikkarte: Microsoft DirectX 9-Grafikkarte mit WDDM-Treiber
 Zusätzliche Anforderungen zum Verwenden bestimmter Funktionen:
  • Für die Touch-Funktion ist ein Tablet PC oder ein Monitor erforderlich, der Mehrfingereingabe unterstützt.
  • Um Apps aus dem Windows Store herunterladen und ausführen zu können, benötigen Sie eine Internetverbindung und eine Bildschirmauflösung von mindestens 1024 x 768.
  • Zum Andocken von Apps ist eine Bildschirmauflösung von mindestens 1.366 x 768 erforderlich.
  • Internetzugriff
  • Für ein sicheres Starten ist Firmware erforderlich, die UEFI v2.3.1 Errata B unterstützt und die in der UEFI-Signaturdatenbank die Microsoft Windows-Zertifizierungsstelle enthält.
  • Für eine optimale Leistung wird bei einigen Spielen und Programmen möglicherweise eine Grafikkarte vorausgesetzt, die mit DirectX 10 oder höher kompatibel ist.
  • Für einige Funktionen ist ein Microsoft-Konto erforderlich.
  • Zum Abspielen von DVDs ist separate Wiedergabesoftware erforderlich.
  • Die Lizenz für Windows Media Center ist separat erhältlich.
  • BitLocker To Go erfordert ein USB-Flashlaufwerk (nur Windows 8 Pro).
  • Für BitLocker ist Trusted Platform Module (TPM) 1.2 oder ein USB-Flashlaufwerk erforderlich (nur Windows 8 Pro).
  • Für Client Hyper-V ist ein 64-Bit-System mit Second Level Address Translation (SLAT) und 2 GB zusätzlichem RAM erforderlich (nur Windows 8 Pro).
  • Zum Ansehen und Aufzeichnen von Fernsehsendungen mit Windows Media Center ist ein TV-Tuner erforderlich (nur Windows 8 Pro Pack und Windows 8 Media Center Pack).

Dazu lassen sich noch folgende Hinweise ergänzen: das DVD-Abspielen funktioniert nun nicht mehr im Mediaplayer, dafür benötigt man ein extra Programm. Und außerdem: das Windows 8 Media Center Pack lässt sich für einen bestimmten Zeitraum, bis Ende Januar 2013, hier kostenlos herunterladen.
Nach dem Hardwarechek werden die installierten Programme und Treiber auf Windows-8-Kompatibilität geprüft. In meinem Falle musste ich mehrere Anläufe unternehmen, bevor ich den Upgrade-Assistenten erfolgreich beenden konnte. Einerseits war der Treiber für das Touchpanel meines Laptops offenbar inkompatibel, andererseits sollten einige Programme wegen Inkompatibilität vor dem Upgrade deinstalliert werden. Insgesamt waren die „Verluste“ verschmerzbar, nur um die aktuelle Avira-Version (eine Windows-8-kompatible Version gibt es noch nicht) und mein Backup-Programm Acronis True Image 2012 tat es mir ein wenig leid, las ich doch nach kurzer Suche im Web, dass für Windows 8 die neue Version 2013 gekauft werden muss. Allerdings: jeder, der schon einmal schweißtriefend vor seinem Computer saß, weil dieser nicht mehr starten wollte und sich ängstlich selbst fragte, ob und wann er das letzte Mal eine Komplettsicherung seiner Festplatte gemacht hat, weiß das Vorhandensein eines halbwegs aktuellen Backups wirklich zu schätzen und würde wahrscheinlich in dieser Situation liebend gern 30 oder 50 EUR auf den Tisch legen, wenn er dafür eine Datensicherung haben könnte. Also: meine Erfahrungen von über 25 Jahren Computerarbeit sagen mir, dass es nichts Wichtiges als eine zuverlässige und möglichst automatisierte Datensicherung gibt. Jeder weiß das, aber nur wenige haben die Disziplin, diese regelmäßig zu machen oder das Geld dafür auszugeben, so dass diese durch ein Programm nach einem festgelegten Zeitplan geschrieben wird. Und so muss man dann oftmals mit dem fortgesetzten Schwund digitaler Daten leben.

Bezahlvorgang

Nachdem der Upgrade-Assistent grünes Licht gegeben hat, muss der Bezahlprozess durchlaufen werden. Hier sind alle üblichen Zahlmethoden möglich, insbesondere der Kauf per Kreditkarte, PayPal, Click-and-Buy usw. Nach der Zahlung erhält man die Seriennummer und ein .iso-Image von ca. 2,2 GB muss aus dem Netz heruntergeladen werden.

Installation und Anmeldung

Die Installation verläuft dann Windows-typisch und der Rechner wird während der Installation mehrfach neu gestartet. Der Anmeldebildschirm in Windows kann jetzt auf drei verschiedene Arten konfiguriert werden:

  • wie bisher: mit einer passwortbasierten Anmeldung
  • mit einem vierstelligen Zahlencode
  • mit einem Bild-Passwort: auf einem selbstgewählten Bild führt man drei Aktionen Form von Gesten (natürlich auch mit der Maus möglich) aus, z.B. Klickpunkte, Geraden, Kreise
Ein, insbesondere im dritten Fall, nettes Gimmick, das man von den neueren Smartphones (nein, leider nicht vom iPhone, wo ich mir so eine Möglichkeit auch wünschen würde) schon kennt.

 

Mein erster Eindruck

Startbildschirm

Das Betriebssystem, besonders der Startscreen kommen quietschbunt daher. Das finde ich ein wenig gewöhnungsbedürftig und etwas anstrengend.
Insgesamt geht der Trend in der Gestaltung zu mehr Flächigkeit, das hilft der Übersicht durchaus. Positiv ist mit die verwendete Standard-schrift für die Oberfläche aufge-fallen. Die Typo ist schlicht, sehr gut lesbar und wirkt sowohl professionell, schnörkellos und damit auch wieder elegant.
Viele Dinge sind jetzt nicht mehr so leicht auf Anhieb zu finden und mich persönlich, der ich eine gewisse, vielleicht semiprofessionelle Affinität zu Computern habe, macht es ein bisschen unsicher, dass man nicht mehr so leicht „unter die Motorhaube“ schauen kann. Meiner Erfahrung nach bekommt man Windows erst richtig optimal zum Laufen, wenn man selbst ein wenig unter der Motorhaube Hand anlegt. Dass ich nach zwei Tage nicht einmal herausbekommen konnte, wie man Programme in der Autostart-Gruppe hinein bekomme, ist schon ein merkwürdiges Gefühl. Man kommt sich vor, wie ein Anfänger. In den letzten 10 Jahren hatte ich nicht eine Software unter den Fingern, bei der ich nicht nach kurzer Zeit sagen konnte, wie in etwa das Programm zu bedienen ist.
Nach der Installation von Windows 8  habe ich nach dem ersten Login und dem Laden des Startbildschirms mit den schon vorab viel diskutierten Kacheln erst einmal recht sparsam geguckt, weil ich nicht so recht wußte, wo ich anfangen sollte und wie man an die eigentliche Bedienoberfläche kommt.

Startscreen Mail

Manches ist jetzt unter einer recht puritanischen Oberfläche mit wenig Einstell-möglichkeiten versteckt.

Vielleicht ist es aber auch ein wenig wie mit dem Office 2007/10-Paket, wenn man zuvor jahrelang mit der Version 2003 gearbeitet hat: wenn radikale Änderungen vorgenommen werden, dann tut man sich erst einmal ein bisschen schwer, ist verunsichert und ein wenig negativ eingestellt. Aber vielleicht stellt sich nach ein, zwei Monaten heraus, dass Windows 8 ein wirklich gutes Betriebssystem ist.

Oberfläche Programm Mail

Oberfläche Programm Mail

Ich weiß es (noch) nicht. Auf den ersten Blick und nach 2 Tagen scheint es so, als würde das System recht zuverlässig und stabil laufen und das ist natürlich zuallererst für ein Betriebssystem wichtig und ausschlaggebend (und wenn nicht: ich habe ein Dual Boot Partition auf dem Rechner und noch parallel Ubuntu Linux Version 12 installiert – das ist klasse, sehr stabil, kostenlos und bietet viele kostenlose Zusatzsoftware; als 2. System auf der Platte mit wenig Performance-Hunger taugt es alle Male und es ist inzwischen kinderleicht zu installieren und zu bedienen, fast wie Windows).

Noch einige Dinge, die mir noch aufgefallen sind:

  • Wenn man das Bedienkonzept basierend auf den vier Ecken verstanden hat – auf diese Weis gelangt man nach Klick auf die richtige Ecke zum Startbildschirm zurück oder wechselt zu anderen offenen Applikationen, startet die Suche (die inzwischen so schnell geht, wie die Suche auf dem Mac, wie ich mit Bewunderung feststellte) – dann findet man auch eine vertraute Ansicht des Desktops mit Taskleiste, auf der allerdings der Start-Button und damit die Programmgruppen fehlen, was sich seltsam anfühlt.
  • App-Store - die Microsoft-Version desselben

    App-Store – die Microsoft-Version desselben

    Es gibt jetzt ebenfalls wie bei Apple einen Store, dort kann man „Apps“ herunterladen. Randnotiz: Dass die Programme jetzt bei Microsoft auch Apps heißen, finde ich ein wenig lächerlich, aber die Anlehnung von Windows 8 (wenn man nicht sagen will: der Ideenklau) an Mac OS ist zumindest für einen Mac-User kaum übersehen.

  • Die Bootgeschwindigkeit: viel ist darüber geschrieben worden, dass in der Nachfolge- Version von Windows 7 das Booten erheblich schneller gehen wird. Das mag vielleicht mit der neuesten, auf Windows 8 abgestimmten Hardware so sein. Mein Laptop, immerhin ein noch immer edler Sony VAIO, der zwar etwa 2,5 Jahre auf dem Buckel hat, aber immer noch mit Full-HD und BD-Brenner weit besser ausgestattet ist als die meisten aktuellen Rechner, braucht eher noch länger zum Booten als unter Windows 7.
  • Kontextsensitives Register im Arbeitsplatz

    Kontextsensitives Register im Arbeitsplatz

    Positiv ist mit aufgefallen, dass jetzt das Konzept der konztextbezogenen Register, das man aus Office 2007/10 kennt, scheinbar auch in der Arbeitsoberfläche Einzug gehalten hat, so beispielsweise (s. Abb.) im Arbeitsplatz und im Explorer. Das ist in Sachen Usability aus meiner Sicht ein wirk-licher Fortschritt und innovativer Ansatz, weil er gerade für Laien die Arbeit stark vereinfacht.

  • Bing als Portal für Trendthemen: auf dem gekachelten Startscreen gibt es auch eine Kachel mit der Aufschrift Trendthemen (der ständige Bildwechsel auf einigen Kacheln macht mich irgendwie ganz wuschig – mancher mag das Hip finden, mich macht es – wenn ich das auch nur aus den Augenwinkeln sehe – ganz nervös). Das sieht wirklich ganz nett aus, übersichtlich und ist in der Auswahl der angebotenen Artikel horizontal scrollbar (mit Maus oder per Gestensteuerung). Wo die redaktionellen Inhalte herkommen, ist mir noch nicht ganz klar – das wüsste ich jedoch ganz gern.

    Trendthemen auf Bing

    Trendthemen auf Bing

Fazit
Wer die Killer-Applikation von Microsoft mit Windows 8 erwartet, wird nach meinem Dafürhalten sicher enttäuscht sein. Der quietschbunte Kachel-Start-Screen, der in den Medien allerorten als DIE Neuigkeit des Systems verkauft wird, ist für meinen Geschmack nicht nur kein Grund für das Update, er ist eher Grund, nicht auf das neue System umzusteigen. Aber dieser Screen ist momentan sicher überbewertet und wohl kaum ein ernstzunehmendes Kritierium für ein Update des Betriebssystems. Der Startscreen ist, was er ist: ein kleines, wenn auch sehr präsentes Feature im neuen Windows 8.
Vielleicht sollte man mit Kauf und Installation einfach noch bis Januar warten. Die Computerzeitschriften und selbst das Feuilleton werden jetzt nur so von Artikeln zu Windows 8 wimmeln, auch zu der Frage: lohnt sich der Umstieg? Ein bisschen Lesen ist sicher gut, wenn man unsicher ist, ob das Upgrade angegangen werden soll.
Neue, wirklich herausragende Features habe ich noch nicht ausgemacht. Aber ich bin erst zwei Tage mit dem System in Berührung.
Wenn Windows 8 stabil läuft und es über solide Netzwerkfähigkeiten verfügt, reicht mir das eigentlich schon und ist Grund genug für einen Umstieg.
Was mir negativ aufgefallen ist, weil wichtig für meine Arbeit: die Remotesteuerung meines Arbeitsplatzcomputers funktionierte nach dem Update per Remote-Access nicht mehr. Das war für mich beinahe das K.O.-Kriterium und Grund, mich bis auf Weiteres erst mal von diesem System wieder zu verabschieden. Aber ich fand glücklicherweise per Remote Desktop Protocol (RDP) eine funktionierende Alternative.
Übrigens: Gestern war ich bei Electronic Konrad und da stand das Windows 8 Upgrade für 50 EUR als DVD im Regal. Der reguläre Preis, den man dann wohl ab Februar wieder bezahlen wird – wenn das kein Fake war – war durchgestrichen und mit über 200 EUR angegeben. Das ist durchaus auch ein nicht ungewichtiger Grund für Windows 8 Pro.

 

Nachtrag 29.10.
Inzwischen habe ich kostenlos den Product Key für Windows Media Center Pack per Mail erhalten, den ich auf der entsprechenden Webseite beantragt hatte. Üblicherweise bekommt man solcherlei Code innerhalb weniger Augenblicke zugeschickt. Bei Microsoft hat es immerhin über 12 Stunden gedauert. Aber egal, jetzt ist er ja da.
Die Installation ist ein wenig ungewöhnlich, daher soll sie hier kurz erwähnt werden:
  1. Wischen Sie von rechts über den Bildschirm, und tippen Sie dann auf Suchen. (Wenn Sie eine Maus verwenden, zeigen Sie rechts oben auf den Bildschirm, und klicken Sie dann auf Suchen).
  2. Geben Sie in das Suchfeld Features hinzufügen ein, und tippen oder klicken Sie auf Einstellungen.
  3. Tippen oder klicken Sie auf Features zu Windows 8 hinzufügen.
  4. Tippen oder klicken Sie dann auf Ich habe bereits einen Product Key.
  5. Geben Sie den per Mail erhaltenen Product Key ein, und klicken Sie danach auf Weiter.
  6. Lesen Sie die Lizenzbedingungen, aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um die Bedingungen zu akzeptieren, und klicken Sie anschließend auf Features hinzufügen.
  7. Der Computer wird automatisch neu gestartet, und Sie können Windows Media Center verwenden.

Der Berglöwe kann keine RSS-feeds in Mail mehr empfangen

Das war ziemlich praktisch: abonnierte man unter Mac OS X Lion einen RSS-Feed, lies sich dieser komfortabel in Programm Mail – bei entsprechender Konfiguration von Mail sogar in einem eigenen Bereich – lesen. Das war meiner Meinung nach überaus praktisch und zeit- sowie ressourcensparend.
Auch wenn Mac OS X Mountain Lion nach Aussagen von Apple mehr als 200 neue Features mitbringt, ist die nun fehlende Möglichkeit, RSS-feeds in Mail zu lesen, ein echter Rückschritt, den ich zuerst gar nicht bemerkte, der mir dann jedoch schon bald als sehr schmerzlich vermisst bewusst wurde.
Wie ich in einem Artikel las, beabsichtige Apple damit, den Nutzer zum Kauf eines RSS-feed-Readers im AppStore zu motivieren. Ich möchte jedoch kein weiteres offenes Programm, zu dem ich erst umschalten muss, im Hintergrund laufen haben. Vielmehr war die Bündelung der Funktionen eines Mailers und RSS-feed-Readers in Mail eine prima Sache, sozusagen so eine Art Nachrichtenzentrale, die jetzt in Mountain Lion, jedoch mit anderer Zielrichtung und Komponenten implementiert wurde.

Schade, schade, Apple trifft in letzter Zeit einige für mich unverständliche und nicht immer sympathische Entscheidungen:

  • der enervierende Patentstreit mit Samsung,
  • die fehlende Fortentwicklung des MacBook Pro 17″ (statt dessen ein aufgehübschtes MBP 15″ mit Retina Display, das bei dieser Größe ohnehin niemand braucht),
  • die eigenwillige Fortentwicklung von Final Cut Pro, die offensichtliche professionelle Videocutter in Scharen zur Konkurrenz treibt

und

  • last but not least die merkwürdigen neuen MacPro, die eigentlich nur ein unzufriedenstellendes Facelifiting aber kein echtes Update bekommen haben.

Scheinbar driftet Apple immer mehr in die Consumer Ecke ab und verabschiedet sich von seinem Image als teure, aber höchst feine, elegante und funktionable Alternative zur Windows-Welt.

Wer dennoch auf seinen RSS-feed nicht verzichten will, kann dies, wie hier zu lesen ist, mit Safari 6 und einer Erweiterung bewerkstelligen. Ich hingegen bin etwas verärgert und warte darauf, dass die Entwickler von Mail doch noch zur Vernunft kommen und RSS auch in Mail 6 Version 6 wieder implementieren.

P.S. Sehr ernüchternd: Apple hat das in seiner Online Knowledge Base noch nicht einmal angepasst: versucht man die dort zu findende Anleitung zum Hinzufügen eines RSS-feeds zu Mail nachzuvollziehen, erhält man die Fehlermeldung, dass kein „dazugehöriges Programm gefunden“ wurde.

Der Berglöwe ist da

Heute endlich, nachdem ich gestern das Krankenhaus verlassen durfte, fand der Berglöwe auch auf meinem MacBook Pro ein neues Zuhause.
Der Weg, bis man dieses Bild hier auf seinem Rechner zu sehen bekommt, ist jedoch vor allem eines: lang.Wenn man, wie ich, nicht gerade eine VDSL-Leitung mit 50 Mbit/s oder mehr sein Eigen nennen darf, dann dauert schon der Download von Mountain Lion aus dem AppStore (4,26 GB !) eine halbe Ewigkeit. Bei meinen 768 kBit/s konnte ich nach quälenden, gut 26 Stunden Download die Installation des 15,99 EUR teuren Betriebssystem-Updates starten. Voraussetzung ist natürlich, dass man vorher seinen Rechner bereits aktualisiert und alle anstehenden Updates zuvor installiert hatte.
Wer nach solch extremer Download-Zeit die Installation sichern will bzw. vor hat, ein sog. Clean Install durchzuführen (komplette Neuinstallation ohne Altlasten vorheriger OS-Versionen), der sollte sich vor dem Start der Installation von Mountain Lion einen bootfähigen USB-Stick erstellen, damit für den Fall der Fälle die Installation schnell von Hand geht. Wie das zu bewältigen ist habe ich hier, auf den Seiten von Giga, bestens erklärt bekommen.
Die Installation selbst dauerte dann auf meinem Rechner (ich nutze ein 256-GB-SSD-Laufwerk von Samsung als internen Systemdatenträger) gut 30 min. Hier zeigte sich mal wieder, dass das Geld für den zusätzlichen Einbau einer SSD mehr als gut angelegt war.
Gern würde ich von ersten Erfahrungen berichten, allerdings sind nun nochmals 1,74 GB aus dem AppStore downzuloaden, denn offenbar zeitgleich mit dem Berglöwen-Update sind nun offensichtlich auch die Updates von iPhoto und iMovie erschienen, die jetzt ebenfalls penetrant nach einer Aktualisierung rufen. In knapp 13 Stunden habe ich dann wohl auch diese Hürde genommen und kann mich hoffentlich über die mehr als 200 neuen Feature des OS X-Updates freuen.

Jeden Computer per Fingerzeig steuern

Heute las ich einen sehr interessanten Artikel auf neuerdings.com über eine neue, visionäre und möglicherweise gänzlich neue Art, Computer zu steuern.
Sehen Sie sich dieses Video an und lesen Sie den zugehörigen Artikel, ich denke, Sie werden wirklich ins Staunen und Grübeln kommen. Was da in Zukunft wohl alles möglich wird?

DThe Leap

Zum Betrachten des Videos bitte auf das Bild klicken.

 

TourWrist Panorama in WordPress-Blog einbinden

Mit der iPhoneApp TourWrist hatte ich mir ein sehr schönes Panorama unseres Gartens mit meinem iPhone4S erstellt. Man kann das fertige Pano auf allen iDevices, auf denen die App installiert ist, aber auch auf einer „normalen“ Webseite von TourWrist ansehen (hier). Nun kam ich auf die Idee, das Pano in meinem mit WordPress erstellten Blog einzubinden. Ich suchte also im Netz nach dem embed-code und wurde hier fündig. Er sieht so aus (für meine TourWrist-Tour mit der ID 40535):

HTML-Code Einbindung TourWrist-Pano

HTML-Code Einbindung TourWrist-Pano

 

Ich fügte diesen Code also auf meiner Seite in WordPress ein, aber nichts geschah. Ich forschte ein bisschen weiter und erfuhr als Java-Anfänger, dass Java-Applets in WordPress nicht ausgeführt werden könnten. Dann fand ich den Hinweis, dass mit Hilfe des Text-Widgets ein Java-Applet in der Sidebar oder im Footer doch zur Ausführung gebracht werden kann. Ich probierte es aus und fügte obigen Code in das Text-Widget ein, das ich dann im Footer-Bereich platzierte und siehe da, es funktionierte.
So weit so gut, nur war das nicht die Lösung, die  ich mir vorgestellt hatte, denn ich wollte das Pano gern in einem Artikel oder auf einer statischen Seite von WordPress anzeigen lassen. Also forschte ich nach einem Plugin, mit dem Java-Applets auch auf der Seite bzw. innerhalb eines Artikels ausgeführt werden können. Das musste meiner Ansicht nach möglich sein, wenn man das Applet schon in der Sidebar oder im Footer zum Laufen bringen konnte. Und ich wurde fündig: ich installierte das Plugin Java Applet Embed (obwohl es für meine WordPress Version 3.3.2. als nicht lauffähig getestet wurde) und ich  musste nicht einmal die Parameter, so wie in den Instruktionen dieses Plugins  beschrieben, aufrufen. Ich fügte einfach nur den obigen Code in der HTML-Ansicht der Seite ein und alles funktionierte wie gewünscht (das Ergebnis kann hier angesehen werden).
So habe ich es auch als Laie geschafft, das Pano auf meiner Seite zur Anzeige zu bewegen.

 

 

 

SSD für MacBook Pro – Nach dem Einbau II

Nach Einbau der SSD war nun noch ein letzter, aber entscheidender Schritt zur erwarteten Performanceverbesserung zu tun: das System und wichtige Programm- und Anwenderdaten mussten auf die SSD migriert werden.
Die Migrationsanleitung, die hardwrk mit dem Einbau-Kit dazu gibt, habe ich zwei Mal dezidiert und Schritt für Schritt versucht nachzuvollziehen und wie erläutert umzusetzen. Beide Male scheiterte ich. Dort, wo beschrieben wurde, wie man unter Benutzeroptionen einen vom Standard abweichenden Benutzerordner (z.B. den alten auf der Festplatte) festlegen kann, kam ich nicht weiter, weil meinem System  eine solche Option einfach nicht zu entlocken war.
Ich setzte aus diesem Grunde das System ein drittes Mal auf der SSD auf und migrierte dann aus meinem Time-Machine-Backup anschließend nicht nur die Programme, sondern auch meinen gesamten Benutzerordner auf die SSD.
Glücklicherweise dauert die komplette Neuinstallation von Mac OS auf einer SSD nicht lange. Ich habe die Zeit nicht genau gemessen, bin aber sicher, dass eine Komplettinstallation deutlich weniger als zehn Minuten in Anspruch nimmt. Die Geschwindigkeit, mit der die Daten kopiert und verarbeitet werden, ist atemberaubend. Schon während der Installation erahnt man, welchen Performancegewinn man nach der Installation des Systems auf der SSD erwarten darf.
Die aus der Not geborene Methode, alle Daten auf die SSD zu mirgrieren (bei 256 GB SSD eigentlich kein Platzproblem) erwies sich im Nachhinein nicht als ungünstig. Zwar muss ich gestehen, dass einige Programme zunächst ihren ordnungsgemäßen Dienst verweigerten, aber die notwendigen Eingriffe, um alles wieder zum Laufen zu bringen, hielten sich in Grenzen. So wollten die MS Office-Programme unter Hinweis auf die Notwendigkeit der erneuten Eingabe der Seriennummer nicht mehr starten. Nachdem ich diese jedoch eingegeben hatte, funktionierte alles wie gewohnt, selbst die anwenderspezifischen Word-Vorlagen waren aus Word zu laden, wie vor der Migration. Die Programme der Adobe-Suite verweigerten ihren Dienst ebenfalls so lange, bis ich auch hier die Seriennummer erneut eingab
Die Mac-Version von Avira benötigte eine komplette De- und anschließende Neuinstallation, um wieder zu normaler Funktion bewegt zu werden. Aber was dieses Programm betrifft, so gehen die Meinungen ja ohnehin auseinander, was seinen Sinn und Zweck betrifft.
Aber ansonsten war’s das – alles Andere funktionierte wie vor der Migration. Und wie! Allein das Starten des Systems ist eine Freude. Man findet sich so schnell auf seiner Arbeitsoberfläche nach dem Einschalten des Rechners wieder, wie man es kaum für möglich hält. Allerdings muss ich der Ehrlichkeit halber gestehen, dass einige Programme erst deutlich später als das System arbeitsbereit sind. So etwa meldet sich Wuala erst einige Zeit später als das System als solches arbeitsbereit ist (aber immer noch schneller als von der HDD gestartet). Woran genau das liegt, konnte ich noch nicht herausfinden. Allerdings lade ich auch nicht wenige Programme beim Systemstart und per Systemeinstellung werden zusätzlich auch die Programme geladen, die vor dem Herunterfahren des Systems aktiv waren. Dennoch ist der Zeitraum, in dem das System startbereit ist, signifikant kleiner geworden.
Was den Start von Programmen wie Photoshop, iPhoto, iTunes oder eines Browsers wie Safari oder Firefox betrifft, ist die Performance überwältigend. Die Programme sind gefühlt praktisch sofort arbeitsbereit nach ihrem Aufruf. Das macht richtig Freude und man kann so faktisch unterbrechungsfrei arbeiten, egal, was man gerade tut.
Mein Fazit lautet daher: die Investition für Kauf und Einbau von SSD und hardwrk-SATA-Aufrüstkit sind jeden einzelnen Euro wert (ca. 268 € für die SSD Samsung 830, 256 GB, bei Amazon (aktuell sogar nun noch 244,99 €), 79 € hardwrk-Kit inkl. Laufwerksgehäuse und etwa 40 € Einbau, die sich, wenn man keine Probleme hat, in den Innereien seines MacBooks aktiv zu werden, noch sparen lassen. Die Aufrüstung macht im Nachhinein beim Arbeiten glücklich, man hat die Empfindung, nun vor einem „MacBook ProPro“ zu sitzen. Und ich versteige mich sogar zu folgender vagen Aussage: egal, wie das neue, für etwa Juni 2012 erwartete MacBook Pro ausgestattet ist: sollte es noch mit interner HDD als Massenspeicher ausgestattet sein, dann würde ich mein Geld lieber in die Aufrüstung meines alten (naja, so alt ist es ja noch gar nicht) Vorgängermodells mit einer zusätzlichen SSD investieren, als mir ein neues MacBook zu kaufen.  Mich hat der Zugewinn an Geschwindigkeit auf jeden Fall umgehauen.

Nachtrag: auch in der neuen Ausgabe der „MacWelt“ (Juni 2012) gibt es entsprechende Power-Tipps unter der Überschrift: „SSD statt DVD einbauen im MacBook Pro“ (s. 72 – 75). Dort gelangt die Redaktion zu folgendem Fazit: „Im Alltag begeistert das Betriebssystem auf SSD durch eine deutlich höhere Geschwindigkeit.“

SSD für MacBook Pro – Nach dem Einbau I

So, das ist nun geschafft: das hardwrk-SATA-Kit wurde heute von einem autorisierten Apple-Händler eingebaut. Computer und SSD 256 GB im Ladengeschäft von iMazing Computersysteme OHG in der Berlin-Friedrichshainer Gürtelstraße abgegeben, ein Café gesucht und dort eine dreiviertel Stunde bei einem Latte Macciato entspannt. Dann war der Ein- bzw. Umbau auch schon erledigt. Bei der Gelegenheit wurden gleich die 4 GB durch 8 GB RAM ersetzt.
Der Service war perfekt, der Verkäufer überaus nett. Beim Einbau des hardwrk-Kits reinigte er das mittlerweile nun auch schon zwei Jahre alte MacBook Pro und das optische Laufwerk wurde in ein externes Gehäuse eingesetzt, das genau so wie ein externes Apple-Laufwerk aussieht, das man beispielsweise für ein Mac BookAir hinzukaufen kann (nur auf der Unterseite des Laufwerksgehäuses steht hardwrk statt einer Apfel-Abbildung).

Über diesen Mac
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Der Ein-/Umbau war zudem noch recht preiswert (knapp 40 EUR). Wenn man die Beschaffungskosten für das SATA-Kit und die SSD bedenkt, dann sollten aus meiner Sicht diese Einbaukosten auch noch drin sein, um nicht Gefahr zu laufen, bei einem Selbsteinbau, der ganz sicher für viele problemlos möglich ist, nicht etwa einen Fehler zu machen und womöglich noch irgendeine Komponente zu beschädigen. Ich hatte jedenfalls ein besseres Gefühl, einen Profi da ranzulassen.

Zu Hause angekommen startete das Mac Book problemlos. Die Anzeige 8 GB RAM bei Aufruf des Finder-Eintrages Über diesen Mac macht schon mal Freude, die SSD wird auf dem Schreibtisch angezeigt und funktioniert – da muss erst einmal rasch das Standard-Icon für Festplatten auf eine fotorealistische Abbildung der SSD umdefiniert werden.

Laufwerksinformation SSD
Laufwerksinformation SSD

Liest man nun die Migrationsanleitung, um das System und einige wichtige Nutzerdaten von der internen Festplatte auf die SSD zu verschieben, fällt gleich im zweiten Satz der Anleitung ins Auge: FileVault vor dem Migrationsprozess abschalten.
Gut, es soll später alles perfekt laufen, also ignoriere ich diesen Hinweis lieber nicht, zumal ich bei einem kurzen Blick auf den Twitter-Account von hardwrk aus den Augenwinkeln von einem User las, der recht verzweifelt um Hilfe bat, nachdem er die Migration auf die SSD in Gang gesetzt und FileVault zuvor nicht abgeschaltet hatte, Natürlich gab es jetzt  Probleme. Das muss ich mir nicht antun, auch wenn FileVault nach dem Deaktivieren in der Systemsteuerung meldet, dass es jetzt erst einmal 5 Stunden zum Entschlüsseln des Volumes braucht. Egal, nun habe ich so lange auf die SSD gewartet, nun kommt es auf 5 Stunden auch nicht mehr an.

So kann die Zeit, die ich warten muss, um den Migrationsprozess starten zu können während FileVault still vor sich arbeitet nutzen, um ein bisschen an meiner Webseite zu basteln.
Später mehr…

iPad oder iPhone mit Hilfe eines VGA-Adapters an externen Monitor anschließen

In Vorbereitung einer Präsentation, in der u.a. auch Programme auf dem iPad präsentiert werden sollen, fragte ich mich, ob der VGA-Adapter meines iPad (1), der schon lange in meiner Schublade liegt und den ich bisher noch nicht nutzbringend einsetzen konnte, weil ich ihn bisher einfach nicht zum Arbeiten überreden konnte, vielleicht doch noch zu späten Ehren kommt.

iPhone über VGA-Adapter an externem 27" Monitor
iPhone über VGA-Adapter an externem 27″ Monitor

Also probierte ich, das iPad über einen VGA-Adapter an meinen externen 27″-Monitor anzuschlie-ßen: alles blieb dunkel. Mit meinem iPhone 4S hatte ich da mehr Glück. Sofort nach Anschluss bekam ich ein riesiges, beeindruckend scharfes Bild.
Prima, aber warum funktionierte das nicht mit dem iPad 1? Nach einigen Recherchen fand ich heraus, dass Apple mit dem iPad 1 eine komplette Videospiegelung auf einem externen Monitor oder Beamer noch gar nicht unterstützte. Wenn, dann sollen nur einige Programme wie beispielsweise  Keynote oder die Foto-App auf dem iPad 1 eine Ausgabe über den VGA-Adapter ermöglichen. Das ist nun nicht gerade das, was man sich wünscht.
Fazit: Es bleibt nur der Weg über einen Jailbreak und die Installation der Cydia-App „Display out“ oder der Kauf eines iPad 2 oder neuer.
Das ist im Zusammenhang mit einem Apple-Produkt ein ausnahmsweise ziemlich unbefriedigendes Ergebnis.

SSD für MacBook Pro

Durch Zufall stieß ich vor einigen Tagen auf einen Artikel im Internet, in dem beschrieben wurde, dass und wie es möglich ist, das optische Laufwerk eines MacBook Pro zu entfernen, in ein externes Gehäuse umzusetzen und den freigewordenen Platz für eine zweite Festplatte oder eine SSD zu nutzen. Dazu kauft man sich ein SATA-Adapter-Kit von hardwrk und setzt dann in den Adapter neben der internen Festplatte einen weiteren zweiten Datenspeicher ein.

SATA-Adapter-Kit für MacBook Pro

SATA-Adapter-Kit für MacBook Pro

Das Kit von hardwrk enthält neben speziellen Schraubendrehern und einem externen Laufwerksgehäuse für das entfernte optische Laufwerk auch eine Einbauanleitung.
Ich habe mir das Adapter-Kit bestellt, werde jedoch, da ich kein Risiko mit meinem MacBook eingehen möchte, den Einbau von einem Fachmann vornehmen lassen.
Als Datenspeicher habe ich mich nach einigen Überlegungen für eine SSD der Größe 256 GB von Samsung entschieden, die ich bei Amazon bestellt habe.
Nun fiebere ich der Lieferung entgegen, um dann alles einbauen zu lassen.
Mit Hilfe einer ebenfalls auf der Seite von hardwrk bereitgestellten Migrationsanleitung möchte ich dann sowohl das MacOS, als auch die Programme und den größten Teil der Nutzerdaten auf die SSD migrieren.
Ich bin sehr gespannt, wie sich das auf die Performance des MacBook auswirkt. Meine Frau nennt ein erst wenige Monate altes MacBook Air mit SSD ihr Eigen. Die eingebaute SSD beschert dem Gerät eine von mir als rasant empfundene Performance. Ein Kaltstart sowie Programmstarts sind gefühlt um ein Vielfaches schneller, so dass ich einen ähnlichen Performanceschub für mein MacBook erwarte.
Ich werde berichten.

Nachtrag 09. Mai:

Unscheinbare Verpackung für 256 GB superschnellen Speichers

Unscheinbare Verpackung für 256 GB superschnellen Speichers

Heute kam die SSD endlich an. Irgendetwas war wohl auf dem Weg mit dem Speicher passiert: auf Nachfrage erfuhr ich, dass dieser noch einmal vom Paketdienst retourniert und dann neu verschickt wurde.
Als ich das Kästchen mit dem Speicher darin, der mein MacBook so richtig auf Trab bringen soll, in den Händen hielt, war ich ganz überrascht, wie klein und unscheinbar die Verpackung daherkommt. Natürlich musste ich vor dem Einbau einen Blick hineinwerfen, denn ist der Speicher erst einmal verbaut, werde ich ihn wohl nicht mehr wiedersehen. Wer schraubt seinen Laptop schon dauernd auf?

Samsung 830, SATA 6 GB/s

Samsung 830, SATA 6 GB/s

Die 256 GB SSD ist so klein, dass sie geradezu geradezu auf der Handfläche verschwindet. Kaum zu glauben.
Nun muss nur noch alles mit dem Adapter-Kit und dem Einbau beim Händler klappen, dann habe ich den kleinen Wunder-Speicher hoffentlich noch in dieser Woche in meinem Rechner.

256 GB SSD - nicht größer als eine Handfläche

256 GB SSD - nicht größer als eine Handfläche

Fortsetzung folgt.